Inhalte und Ausgangspunkte der körperorientierten Trauma-Arbeit

"Trauma" beschreibt das Erleben eines überwältigenden Ereignisses, das für den Betroffenen nur schwer bis überhaupt nicht zu verarbeiten ist. Dazu können solche Tendenzen wie z.B. ständiges Empfinden einer hohen Stressbelastung, Übererregbarkeit, Erstarrung ohne Handlungsimpuls, depressive Verstimmungen unterschiedlicher Intensität, dauernde Müdigkeit, Dissoziation verbunden mit Vitalitätsverlust – aber auch die Unfähigkeit, Dinge beenden zu können sowie “Flash-Backs” und Trägheit gehören.

 

Trauma ist weder Krankheit noch Störung

 

Im eigentlichen Sinne bedeutet Trauma aber weder Krankheit noch Störung. Das Wort "Trauma" stammt vom griechischen Wort für "Wunde" ab und beschreibt eine Verletzung des Menschen, in der er in einem Gefühl des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit hängen geblieben ist. Die Spur danach bleibt auch dann noch im Körper gespeichert, wenn das Ereignis längst vorüber ist.

 

Die Vitalität des traumatisierten Menschen erschöpft sich aufgrund seiner Tendenzen im Denken und Handeln in ewigen Abwehrreaktionen und in der Vermeidung von Konfrontationen mit dieser Verletzlichkeit – ein latentes Stressempfinden, ein hoch aktiviertes Nervensystem ist die Folge.

 

Traumata können uns einerseits von schmerzlichen Empfindungen abtrennen, uns andererseits von unseren Gefühlen abschneiden. Wenn wir uns behutsam begleitet auf die Sprache unseres Körpers einlassen, können wir uns wieder näherkommen.

 

Die körperorientierte Trauma-Arbeit

 

Die Arbeit über den Körper erlaubt die Entwicklung von individuellen Strategien, um sich bewusst durch die schmerzhaften Erfahrungen (Wunden) zu navigieren und der Gefangenschaft in Vermeidungstendenzen zu entfliehen, um eine neue Offenheit und Verbundenheit zu erlangen.

 

Wir werden im Gefühl verletzt und können auch nur im Gefühl geheilt werden. 


 "Kannst du dich erinnern, wer du warst, 

bevor die Welt dir erzählt hat, wer du sein solltest?" 

Danielle Laporte


Trauma-Auslöser

Auslöser für Traumata sind sehr individuell – nicht nur in ihrer Art sondern auch in der Intensität – und abhängig von der Sensibilität der jeweiligen Person. An dieser Stelle lässt sich deshalb nur eine grobe Übersicht geben.

Auslöser für Traumata können sein:

  • negative Prägungen innerhalb der Kindheit 
  • Trennungen, Trennung von der Bezugsperson 
  • Konflikte der Eltern
  • Kindheitserlebnisse
  • (vor)geburtliche Ereignisse
  • Operationen, schwere Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte
  • Verletzungen, Missbrauch, Unfälle jeglicher Art
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Trauma-Symptome

  • Übererregung, Nervosität, Schreckhaftigkeit, Schlaflosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl, Konfliktscheuheit
  • Ängste, Depressivität, Panikattacken 
  • Harmonie- und Perfektionsstreben, Pedanterie
  • starke Anpassungstendenzen (Familie, Partner, Kollegen ...)
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Trauma & Hochsensibilität

Oft stehen Trauma und Hochsensibilität in einer engen Beziehung zueinander. Ein Trauma kann die Entwicklung von Hochsensibilität begünstigen, andersherum neigen hochsensible (emotional begabte) Menschen eher zur Traumatisierung. 

 

Für Hochsensible ist es normal, die Gefühle anderer Menschen mit- und nachzuempfinden. Dadurch leiden sie oft an der mangelnden Empathiefähigkeit anderer Menschen. Traumatisierte Menschen hingegen sind häufig nicht empathisch, bzw. können es nicht sein, da sie gefangen sind in ihrer überwältigenden inneren Wahrnehmung. Sie sind von ihren Emotionen regelrecht abgespalten und gaukeln Freude oder Mitgefühl unbewusst vor. 

 

Als Expertin für Hochsensibilität begleite ich dich in deiner individuellen Traumabewältigung. Durch sanfte körperbezogene Trauma-Arbeit, die die Körper- wie auch die Verstandes-Ebene mit einbezieht, wachsen sowohl Widerstandskraft als auch Flexibilität. Körper und Psyche kommen wieder in Balance.



Terminvereinbarung

Du möchtest mich und meine Arbeit gerne näher kennenlernen? Dann freue ich mich über eine E-Mail oder einen Anruf. Gemeinsam finden wir einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch.