Sanfte körperorientierte Trauma-Arbeit


Körper & Psyche im Einklang

Holistic Awareness – von der Verstandesebene zur ganzheitlichen Wahrnehmung


Wenn Körper und Psyche in Balance sind und eine Einheit bilden, dann sind wir gesund. Doch oft ist diese Balance durch erlittene Traumata gestört. In Form von Störungen wie z.B. Schmerzen oder Krankheiten signalisiert unser Körper, dass eine Disharmonie bzw. eine Trennung von Körper und Psyche vorliegt. Wir versuchen die Symptome zu ignorieren, indem wir unser Leben lediglich über den Verstand steuern, Arztbesuche wahrnehmen und versuchen die Balance mit Tabletten und Co. wieder herzustellen.

 

Im Laufe des Lebens erleidet jeder Mensch Traumata - kleine wie auch große. Bereits im Mutterleib und im Kleinkindalter kommt es zum Beispiel zu traumatisierenden Erlebnissen, an die wir uns zwar bewusst nicht mehr erinnern, die aber im sog. Körpergedächtnis abgespeichert werden und darüber in unser Unterbewusstsein gelangen. Dort wirken sie oft unbemerkt fort – und nicht zwangsläufig bringen wir die z.B. immer wiederkehrende Migräne oder die Angstattacken mit erlittenen Traumata in Verbindung. 

 

Die meisten Traumata bewältigen wir im Laufe der Zeit selbst und ohne fremdes Zutun. Doch einige bleiben. Sie sind die Stolpersteine bzw. Störer in unserem Leben. Sie zeigen sich nicht nur als körperliche Dispositionen sondern auch als Konflikte, Ängste, Perfektionsstreben, blockierende Verhaltens- und Denkmuster und vieles mehr. Die Frage ist, wie wir diese lästigen Begleiter loswerden können.

 

Die körperorientierte Trauma-Arbeit leistet in Zusammenhang mit "Holistic Awareness" einen wertvollen Beitrag: Sie unterstützt mit natürlichen Methoden den Lösungs- bzw. Heilungsprozess und bringt Körper und Psyche wieder in Einklang.

 

Eine ganzheitliche Lösung traumatischer Erlebnisse und Erfahrungen wird möglich. Ihre Heilung vermindert Konfrontationen wie auch Blockaden, verhilft zu mehr Gelassenheit und macht das Leben einfach leichter.


Inhalte und Ausgangspunkte der körperorientierten Trauma-Arbeit

"Trauma" beschreibt das Erleben eines überwältigenden Ereignisses, das für den Betroffenen nur schwer bis überhaupt nicht zu verarbeiten ist. Dazu können solche Tendenzen wie z.B. ständiges Empfinden einer hohen Stressbelastung, Übererregbarkeit, Erstarrung ohne Handlungsimpuls, depressive Verstimmungen unterschiedlicher Intensität, dauernde Müdigkeit, Dissoziation verbunden mit Vitalitätsverlust – aber auch die Unfähigkeit, Dinge beenden zu können sowie “Flash-Backs” und Trägheit gehören.

 

Trauma ist weder Krankheit noch Störung

 

Im eigentlichen Sinne bedeutet Trauma aber weder Krankheit noch Störung. Das Wort "Trauma" stammt vom griechischen Wort für "Wunde" ab und beschreibt eine Verletzung des Menschen, in der er in einem Gefühl des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit hängen geblieben ist. Die Spur danach bleibt auch dann noch im Körper gespeichert, wenn das Ereignis längst vorüber ist.

 

Die Vitalität des traumatisierten Menschen erschöpft sich aufgrund seiner Tendenzen im Denken und Handeln in ewigen Abwehrreaktionen und in der Vermeidung von Konfrontationen mit dieser Verletzlichkeit – ein latentes Stressempfinden, ein hoch aktiviertes Nervensystem ist die Folge.

 

Traumata können uns einerseits von schmerzlichen Empfindungen abtrennen, uns andererseits von unseren Gefühlen abschneiden. Wenn wir uns behutsam begleitet auf die Sprache unseres Körpers einlassen, können wir uns wieder näherkommen.

 

Die körperorientierte Trauma-Arbeit

 

Die Arbeit über den Körper erlaubt die Entwicklung von individuellen Strategien, um sich bewusst durch die schmerzhaften Erfahrungen (Wunden) zu navigieren und der Gefangenschaft in Vermeidungstendenzen zu entfliehen, um eine neue Offenheit und Verbundenheit zu erlangen.

 

Wir werden im Gefühl verletzt und können auch nur im Gefühl geheilt werden. 


 "Kannst du dich erinnern, wer du warst, 

bevor die Welt dir erzählt hat, wer du sein solltest?" 

Danielle Laporte


Trauma-Auslöser

Auslöser für Traumata sind sehr individuell – nicht nur in ihrer Art sondern auch in der Intensität – und abhängig von der Sensibilität der jeweiligen Person. An dieser Stelle lässt sich deshalb nur eine grobe Übersicht geben.

Auslöser für Traumata können sein:

  • Operationen, schwere Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte
  • Verletzungen, Unfälle jeglicher Art
  • Missbrauch, Überfall 
  • Trennungen, Trennung von der Bezugsperson 
  • Prägungen innerhalb der Kindheit
  • Konflikte der Eltern
  • Kindheitserlebnisse
  • (vor)geburtliche Ereignisse
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Trauma-Symptome

  • Übererregung, Nervosität, Schreckhaftigkeit, Schlaflosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl, Konfliktscheuheit
  • Ängste, Depressivität, Panikattacken 
  • Harmonie- und Perfektionsstreben, Pedanterie
  • starke Anpassungstendenzen (Familie, Partner, Kollegen ...)
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Trauma & Hochsensibilität

Oft stehen Trauma und Hochsensibilität in einer engen Beziehung zueinander. Ein Trauma kann die Entwicklung von Hochsensibilität begünstigen, andersherum neigen hochsensible (emotional begabte) Menschen eher zur Traumatisierung. 

 

Für Hochsensible ist es normal, die Gefühle anderer Menschen mit- und nachzuempfinden. Dadurch leiden sie oft an der mangelnden Empathiefähigkeit anderer Menschen. Traumatisierte Menschen hingegen sind häufig nicht empathisch, bzw. können es nicht sein, da sie gefangen sind in ihrer überwältigenden inneren Wahrnehmung. Sie sind von ihren Emotionen regelrecht abgespalten und gaukeln Freude oder Mitgefühl unbewusst nur vor. 

 

Als Expertin für Hochsensibilität begleite ich Sie in Ihrer individuellen Traumabewältigung. Durch sanfte körperbezogene Trauma-Arbeit, die die Körper- wie auch die Verstandes-Ebene mit einbezieht, wachsen sowohl Widerstandskraft als auch Flexibilität. Körper und Psyche kommen wieder in Balance.


Karina Sass

 

Therapeutin für körperorientierte Trauma-Arbeit (Holistic Awareness)

Ganzheitlicher Gesundheitscoach

Expertin für Hochsensitivität (emotionale Begabung/ Hoch-bzw. Neurosensibilität)




Zielgruppen

Grundsätzlich trainiere und begleite ich Menschen jeden Alters zu Themen ihrer ganzheitlichen Gesundheit. Eine individuelle Begleitung als Einzel- oder Kleingruppentrainings biete ich für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren an. Für Präventionstrainings komme ich gerne in Kitas und Schulen. Außerdem führe ich pädagogische Weiterbildungen sowie Trainings im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge durch. Weitere Informationen finden Sie hier ...


Terminvereinbarung

Du möchtest mich und meine Arbeit gerne näher kennenlernen? Dann freue ich mich über eine E-Mail oder einen Anruf. Gemeinsam finden wir einen Termin für ein kostenloses Kennenlerngespräch.