Was ist ein Trauma?

Ein Trauma entsteht, wenn ein Mensch eine Situation erlebt, die ihn emotional oder körperlich überfordert und nicht vollständig verarbeitet werden kann. Typische Anzeichen können sein: anhaltende innere Anspannung, Übererregung oder das Gefühl von „nicht abschalten können“, Erstarrung oder Handlungsunfähigkeit, depressive Verstimmungen oder Erschöpfung, das Gefühl, nicht wirklich im eigenen Leben präsent zu sein, wiederkehrende Erinnerungen oder innere Bilder. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich – und nicht jedes Trauma ist sofort als solches erkennbar.


Trauma ist keine Schwäche

 

Das Wort „Trauma“ bedeutet ursprünglich „Wunde“. Es beschreibt keine Krankheit im klassischen Sinne, sondern eine Erfahrung, in der ein Mensch sich überfordert, hilflos oder ausgeliefert gefühlt hat. Auch wenn das Ereignis längst vorbei ist, bleibt die Spur oft im Körper und im Nervensystem bestehen.


Was im Körper passiert

Viele Betroffene erleben ein dauerhaft erhöhtes Stressniveau. Das Nervensystem bleibt in Alarmbereitschaft. 

Das zeigt sich z. B. durch: innere Unruhe oder ständige Anspannung, Rückzug oder Vermeidung, das Gefühl, „funktionieren zu müssen“, Schwierigkeiten, Dinge abzuschließen oder Entscheidungen zu treffen. Der Körper versucht, dich zu schützen – auch wenn es sich belastend anfühlt.


Warum Veränderung oft schwer fällt

Traumatische Erfahrungen führen häufig dazu,  dass wir uns von unseren Gefühlen oder unserem Körper-empfinden abtrennen. Das kann kurzfristig schützen und verhindert aber langfristig echte Verarbeitung


Zugang zu dem Körper

In meiner Arbeit nutzen wir den Körper als Zugang. Denn dort sind Erfahrungen gespeichert und dort kann auch Veränderung entstehen. Behutsam, in deinem Tempo, ohne Überforderung. Du lernst: deine Signale wahrzunehmen, dich selbst wieder zu spüren, mit inneren Zuständen anders umzugehen.


Was dadurch möglich wird

Mit der Zeit kann sich etwas verändern: mehr innere Ruhe, weniger Stress im Alltag, ein Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper, mehr Verbindung zu dir selbst. Du kommst Schritt für Schritt aus der reinen Reaktion heraus  und wieder in Kontakt mit deinem eigenen Erleben.


Wichtig

Meine Begleitung ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, kann aber unterstützend wirken.


Einladung

Wenn du spürst, dass dich dieses Thema betrifft: Du musst da nicht allein durch.

Auslöser für Traumata sind sehr individuell – nicht nur in ihrer Art sondern auch in der Intensität – und abhängig von der Sensibilität der jeweiligen Person. An dieser Stelle lässt sich deshalb nur eine grobe Übersicht geben:

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